Das Sommer-Accessoire

Wenn man ein kleines Gartenparadies, eine kleine Oase, auf seinen Balkon machen möchte, auch inmitten der Stadt, inmitten total vieler Nachbarn, dann ist eine superidee, um viele verschiedene Sachen zu pflanzen – ein Hochbeet.

Ein Hochbeet ist total schön anzusehen. Es ist hoch genug, damit man entspannt pflanzen kann, ohne sich dabei irgendwie den Rücken kaputt zu machen, auch als junger Mensch.

Es ist das Accessoire des Sommers bzw. auch allgemein – egal zu welcher Jahreszeit auf einem Balkon!

Bei uns war das so, wir wollten einfach ein Hochbeet haben, weil bei unseren Familien auf dem Land im Garten ein Hochbeet ist. Okay, dort ist ungefähr riesig, aber ich fand es so fantastisch ein Hochbeet zu haben und habe beschlossen, dass ich so etwas auch haben muss, auch wenn ich in der Großstadt Berlin wohne.

Und dann haben wir überlegt, wo kriegen wir sowas her. Wir hatten vorher noch nie ein Hochbeet und es soll ja auch auf den Balkon passen. Wir haben dann beschlossen, ok, wir kaufen uns einfach mal ein fertiges und schauen, wie wir damit zurechtkommen, ob wir das gut finden, ob wir das nicht so gut finden. Wahrscheinlich würden wir das nächste bauen, was ja auch recht einfach ist – einfach wir Bretter an den Seiten zusammennageln und vielleicht an den Seiten noch etwas, um mal was abzustellen – eine Gießkanne oder so. Es ist halt echt super, es gibt im Baumarkt für Leute wie uns, die erst einmal eins kaufen möchten, so eine große Auswahl. Von kleinen Modellen, die aussehen wie höhere Blumentöpfe zum Beispiel quasi bis zu welchen, die mehrere Meter lang und breit sind, in Trogform oder in – ich sag mal – Kinderbettform. Wir haben eher eins in Kinderbettform. Also einfach viereckig, wie eine Box, die auf Stelzen steht.

Unser Hochbeet – leider waren ein paar Schnecken am Werk. Wir lieben es trotzdem!

Es ist total super. Es gibt im Baumarkt natürlich auch die passende Erde, die man braucht. Und zwar muss man beim Hochbeet darauf achten, dass es verschiedene Erdtypen gibt und zwar von der Grob- und Feinkörnigkeit her. Wir haben jetzt 3 verschiedene Erdtypen in unserem Hochbeet drin und zwar die unterste ist relativ grob, dann die mittelgrobe und die obere ist fein, fast wie Sand. Das ist super, weil dann kann es sich auch verdichten und haben die Pflanzen die Möglichkeit, sich anzupassen. Also das ist so, wie ich mir den Boden in der Natur halt auch vorstelle. Wenn es regnet, vielleicht auch viel regnet oder du zuviel gegossen hast, dann kann das Wasser da erst einmal durchlaufen und dann können die Pflanzen, wenn sie es später wieder benötigen, es wieder zurücksaugen.

Es ist einfach so toll – man hat bei sich zu Hause ein Hochbeet. Wenn man jetzt sagt, okay, man möchte nicht total viele Pflanzentöpfe rumstehen haben, dann ist ein Hochbeet die ideale Lösung auf einem Balkon, weil man sagen kann, man hat ein Hochbeet, da kommen Pflanzen rein und er Rest des Balkons ist zum Chillen.

Und je nachdem wie groß es ist und wie tief es nach unten geht, kann man da ja auch echt viele verschiedene Sachen reinpflanzen, also von Radieschen über Möhren über Kohlrabi über Spinat über Salat. Das ist echt megatoll, weil man so viel Auswahl hat. Wir haben zurzeit fast nur essbare Pflanzen (lacht), aber man kann in einem Hochbeet natürlich auch genauso Blumen, eine Blühoase mit großen und/oder zarten Blüten einpflanzen und sich daran freuen.

Und es ist so praktisch, dass man sich nicht runterbeugen muss, weder zum Buddeln noch zum Einpflanzen noch zum Jäten, zum Umpflanzen, zum Ernten oder was auch immer.

Ich habe auch viele Leute getroffen, die erzählt haben, dass sie sich ein Hochbeet selbst gebastelt haben aus Europaletten zum Beispiel.

Also wenn man einen Balkon hat und man möchte dort ein Gartenäquivalent haben – ein Hochbeet ist richtig große Klasse! Kann ich sehr empfehlen.

Veröffentlicht von Christine Heybl

Ich habe zum Thema 'Klimagerechtigkeit' promoviert, Hauptfach Philosophie, Nebenfach Biologie. Ziel war es zum Thema Nachhaltigkeit, herauszuarbeiten, dass durch den Klimawandel Menschenrechtsverletzungen entstehen und wir daher die Verpflichtung haben, in allen Bereichen der Gesellschaft eine nachhaltige, ökologisch-vertretbare Lebensweise einzuführen, die die Menschenrechte aller Individuen sowohl heute als auch in Zukunft möglich macht und schützt. Ich bin sehr Nachhaltigkeitsthemen interessiert, zurzeit v.a. an nachhaltigem Konsum, organischer Landwirtschaft und Permakultur.

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